AfD - Stadtverband Homburg

AfD-Fraktion erneuert ihre Ablehnung in Sachen Homburg-Ost

Die AfD-Fraktion im Homburger Stadtrat erneuert ihre Kritik am geplanten Bau eines Autobahnanschlusses Homburg-Ost. Die von Land und Bund favorisierte Vorzugsvariante 1 fand mittlerweile mehrfach keine Mehrheit im Homburger Stadtrat, dennoch soll der Stadtrat nun einmal mehr darüber abstimmen. „Hier entsteht durchaus der Eindruck, dass solange abgestimmt werden soll bis das Ergebnis einigen Herrschaften passt. Das Ganze grenzt an Erpressung, da machen wir definitiv nicht mit.“, so Markus Loew, AfD-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat.

Denn im Grunde gibt es nichts wirklich Neues zu vermelden, sämtliche Argumente sowie die Fragen nach Zuständigkeiten und Finanzierung sind längst und mehrfach ausgetauscht. Auch, dass es von Seiten des Bundes lediglich grünes Licht für Variante 1 geben wird, pfeifen die Spatzen bereits seit langer Zeit von den Dächern. Dementsprechend war auch das Abstimmungsverhalten der AfD bei der letzten Abstimmung in Sachen Homburg-Ost, um den Bau eines Anschlusses überhaupt noch irgendwie verhindern zu können. Aber auch wenn Variante 1 kommen wird, wird in jedem Fall eine beachtliche Fläche intakten Waldes gerodet werden müssen für einen Autobahnanschluss, dessen Notwendigkeit die AfD-Fraktion nach wie vor infrage stellt.

Tausende Industrie-Arbeitsplätze wurden in den vergangenen Jahren in Homburg abgebaut und ein signifikanter Anstieg des Verkehrs in Homburg fand in den vergangenen Jahren ebenfalls nicht statt. „Mittelfristig sollte man erst einmal abwarten, wie sich der Verkehr nach Eröffnung des dritten Ohrs entwickeln wird. Einer der größten Fehler in dieser gesamten Planung ist unserer Ansicht nach ohnehin die dauerhafte Schließung der Richardstraße.“, so Daniel Schütte, Fraktionsvorsitzender der AfD im Stadtrat.

Eine gehörige Portion Doppelmoral und Scheinheiligkeit besitzen nach Ansicht der AfD auch all diejenigen, die bei jeder erstbesten Gelegenheit Fridays-for-Future-Demos hinterherlaufen, sich im sog. Klimaschutz engagieren, hier aber auf Teufel komm raus intakte Waldfläche roden wollen.

Die AfD wird auch in der kommenden Ratssitzung gegen die Variante 1 stimmen und bleibt bei ihrer Auffassung, dass die Situation grundlegend neu bewertet werden müsse bevor überhaupt irgendetwas gebaut wird.

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