AfD - Stadtverband Homburg

AfD entsetzt über den geplanten Arbeitsplatzabbau in Homburg

Die AfD-Fraktion im Homburger Stadtrat reagiert mit Entsetzen auf den angekündigten Abbau von nahezu 450 Industriearbeitsplätzen in Homburg. Nachdem Bosch Rexroth die Streichung von 155 Arbeitsplätzen in Homburg verkündet hatte, sorgte Schaeffler nur einen Tag später mit einem weiteren Schreckensszenario für Schlagzeilen. Der Automobilzulieferer will bis zu 290 Arbeitsplätze in Homburg streichen, das entspricht nahezu 12% der derzeitigen Belegschaft.

„Mit dem Wegfall der kompletten Industrie-Hydraulik-Sparte, die das Filet-Stück des Homburger Werks ist, gehen bis zum Jahr 2025 bis zu 155 Arbeitsplätze in Homburg verloren. Langfristig gesehen wird diese Entscheidung wohl das komplette Aus für den Rexroth-Standort Homburg bedeuten und damit den Verlust weiterer 390 Arbeitsplätze. Dagegen werden wir uns mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr setzen“, so der Homburger AfD-Chef Daniel Schütte, der als Mitarbeiter und Betriebsratsmitglied bei Bosch Rexroth selbst Betroffener ist.

Bei Schaeffler sollen deutschlandweit bis zu 4.400 Stellen ersatzlos gestrichen und mehrere Werke geschlossen werden. „Die Auswirkungen des seit Jahren, unter Mitwirkung der Bundesregierung, stattfindenden Kampfes gegen die eigene Automobilindustrie zeigen sich immer deutlicher im kontinuierlichen, massiven Abbau von Arbeitsplätzen. Die hausgemachte Wirtschaftskrise durch die in Teilen völlig unverhältnismäßigen Corona-Maßnahmen beschleunigen das Ganze zusätzlich. Homburg, als ein wichtiger Standort der Automobilzuliefererbranche im Saarland, bekommt das wie zu befürchten war besonders hart zu spüren.“, so Markus Loew, Fraktionsvorsitzender der AfD im Stadtrat. „Die Landesregierung schaut wie das Kaninchen auf die Schlange und schaut der Entwicklung tatenlos zu. Es muss endlich Schluss sein mit der Verteufelung des Verbrennungsmotors!“, so Loew abschließend.

Die AfD fordert eine schnellstmögliche politische Kehrtwende, hin zu einer sozial und ökonomisch verantwortungsvollen Politik, die eigene Schlüsselindustrien nicht vernichtet oder sie zu Standortverlagerungen ins Ausland nötigt, sondern die diese Industrien unterstützt und fördert. „Kaufprämien für moderne Verbrennungsmotoren wären da nur eine richtige und notwendige Maßnahme, um kurzfristig einen Impuls in Richtung der bedeutendsten Wirtschaftsbranche in Deutschland zu senden. Vielmehr müsse man sich langfristig von einer ideologisch getriebenen Klimaschutzpolitik verabschieden, die nichts als Kosten, Arbeitslosigkeit und Armut verursacht.“, sind sich die beiden Fraktionschefs Loew und Schütte einig.

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